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Hecht Schonzeit: Alle 16 Länder – wo Meterhechte tabu sind

Von der Better-Fishing-Jury
15. Oktober 2026 · 14 Min. Lesezeit

Hecht Schonzeit vorbei: Joshi (Joshinator) aus der Better-Fishing-Jury hält einen großen Hecht im Boot

Das Ende der Hecht Schonzeit hast du dir rot im Kalender markiert: 1. Mai, Saisonstart, endlich. Den ganzen Winter über hast du die Köderbox sortiert, Stahlvorfächer gezählt und Haken geschärft. Blöd nur, dass es diesen einen Stichtag gar nicht gibt. In Brandenburg endet die Schonzeit für die Handangel schon am 31. März, in Hamburg, Rheinland-Pfalz und im Saarland erst am 31. Mai.

Es wird schräger. In Berlin beginnt die Schonzeit für die Handangel schon am 1. Januar. In Sachsen darfst du ab Februar nicht mal „nur auf Barsch“ mit Raubfischköder los. An den Binnengewässern von Mecklenburg-Vorpommern gibt es gar keine landesrechtliche Schonzeit. Und in Hessen und an der Küste von MV muss ausgerechnet der Meterhecht zurück. Warum? Das zeigt ein Versuch aus Finnland, in Kapitel 3.

Hecht-Post zum Monatsanfang

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Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Jedes Bundesland hat eigene Regeln. Die Schonzeit beginnt je nach Land am 1. Januar, 1. Februar, 15. Februar oder 1. März und endet zwischen 31. März und 31. Mai.
  • Das Mindestmaß liegt zwischen 40 cm (Niedersachsen) und 60 cm (Bremen, Küste MV).
  • Hamburg (45–75 cm), Hessen (50–90 cm) und die Küste von MV (60–90 cm) haben Fenster: Große Hechte müssen dort zurück.
  • Seit 29. September 2026 gilt an der Küste von MV: Fenster 60–90 cm, höchstens 1 Hecht pro Angeltag.
  • Auch wenn du auf andere Arten angelst: In Sachsen sind in der Schonzeit alle Köder tabu, die zum Fang von Raubfischen geeignet sind, in Bremen jede Spinnfischerei (auch Blinker und Twister) und das Fischen mit Köderfisch. Deine Gewässerordnung kann zusätzlich strenger sein.

1. Hecht Schonzeit 2026: alle Bundesländer in einer Tabelle

Kennst du das? Am Stammtisch nennt jeder ein anderes Datum, und oft haben alle recht, nur für verschiedene Länder. Hier alles auf einen Blick, amtlich nachgeschlagen und verlinkt.

BundeslandSchonzeitMindestmaß / FensterBesonderheit · Quelle
Baden-Württemberg15. Februar bis 15. Mai50 cmIm Main: 1.2. bis 30.4. § 1 Abs. 1 LFischVO (04.02.2022)
Bayern15. Februar bis 30. April50 cmAnlage Nr. 2.36 AVBayFiG
Berlin1. Januar bis 30. April (für die Handangel)45 cmAnl. 1 zu § 8 Abs. 1 LFischO (21.11.2025)
Brandenburg1. Februar bis 31. März (Handangel)45 cmHegeplan darf strenger sein. Anl. zu § 2 Abs. 1 BbgFischO (geänd. 24.08.2026)
Bremen1. Februar bis 15. Mai60 cmSpinnfischen und Köderfisch in der Schonzeit verboten. §§ 3 Abs. 2, 4 Brem. Binnenfischerei-VO (30.09.2011)
Hamburg1. Februar bis 31. MaiFenster 45–75 cmMax. 2 Hechte pro Tag. HmbFAnGDVO zu §§ 7, 8: Anl. 1 (Fenster), Anl. 2 (Schonzeit)
Hessen1. Februar bis 15. AprilEntnahmemaß 50–90 cmSeit 29.04.2023. § 2 Abs. 1 HFischV (14.04.2023)
Mecklenburg-Vorpommern, Küste1. März bis 30. AprilFenster 60–90 cm1 Hecht je Angeltag und Person, seit 29.09.2026. §§ 4, 5, 9 KüFVO M-V (5. ÄndVO 11.09.2026), LALLF-Übersicht
Mecklenburg-Vorpommern, Binnenkeine landesrechtliche Schonzeit für Hecht45 cmSchonzeit regelt die Gewässerordnung. § 4 BiFVO M-V (Arbeitskopie LALLF)
Niedersachsen (Binnen)1. Februar bis 15. April40 cmKüste: eigene Verordnung. §§ 3, 4 BiFischO
Nordrhein-Westfalen15. Februar bis 30. April45 cm§§ 2, 3 LFischVO (03.07.2026)
Rheinland-Pfalz1. Februar bis 31. Mai50 cmZusätzliche Schonzeiten in bestimmten Gewässern. §§ 17, 20 Landesfischereiordnung (11.02.2026)
Saarland15. Februar bis 31. Mai50 cm§§ 2, 4 LFO (05.02.2020)
Sachsen1. Februar bis 30. April50 cmKeine Raubfischköder vom 1.2. bis 30.4. Anl. Nr. 19, § 4 Abs. 5 SächsFischVO (01.06.2022)
Sachsen-Anhalt15. Februar bis 30. April50 cmHechte dürfen beim Angeln nicht gehältert werden (§ 10). §§ 3, 4, 10 FischO LSA
Schleswig-Holstein, Binnen15. Februar bis 15. April45 cmAnlage 1 BiFVO
Schleswig-Holstein, Küste15. Februar bis 30. April45 cm§ 2 KüFVO
Thüringen15. Februar bis 30. April50 cm§ 1 ThürFischAVO (11.08.2020)

Stand: 15. Oktober 2026, geprüft in den amtlichen Landesrechtsportalen. Pachtgewässer und Gewässerordnungen können strenger sein – vor dem Angeln immer Erlaubnisschein und Gewässerordnung lesen.

Regeln ändern sich. Neuigkeiten wie die neue Küstenregel in MV stehen auch im Newsletter: hier kostenlos eintragen.

2. Neu seit 29. September 2026: Entnahmefenster an der Küste von MV

Wer an Bodden und Ostseeküste in MV auf Hecht geht, muss umdenken. Seit dem 29. September 2026 gelten dort 60 cm Mindestmaß und 90 cm Höchstmaß: Ein Hecht über 90 cm darf mit der Handangel nicht mitgenommen werden. Dazu kommt ein Limit von einem Hecht je Angeltag und Person. Die Schonzeit vom 1. März bis 30. April bleibt.

Für die Binnengewässer von MV gilt das nicht: 45 cm Mindestmaß, keine landesrechtliche Schonzeit, den Rest regeln die Gewässerordnungen. Für die Gewässer des Landesanglerverbands MV gilt laut Verband weiterhin dessen eigene Gewässerordnung, die neue Küstenregel betrifft sie demnach nicht.

Warum das Ganze? Das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) hat die Hechte rund um Rügen im Projekt Boddenhecht untersucht und danach empfohlen, das Tageslimit von drei auf einen Hecht zu senken und ein Entnahmefenster einzuführen. Genau diese Richtung schlägt die neue Verordnung ein.

Was die Forschung sagt

Die Hechtfänge um Rügen sind gesunken. In Schutzgebieten ohne Angeldruck lagen die Fangraten im Schnitt etwa drei- bis viermal so hoch wie in stark beangelten Vergleichsgebieten. Rund ein Drittel dieses Unterschieds ging auf schlechteres Beißverhalten zurück: Die Hechte wurden köderscheu. Empfohlen wurde außerdem, Laichplätze zu renaturieren. Einschränkung: Freilanddaten zu Küstenhechten vor Rügen, nicht eins zu eins auf jeden Baggersee übertragbar.

Quelle: Roser, Radinger, Feldhege, Braun, Arlinghaus: „Getting scarce and lure shy“, Fisheries Management and Ecology (2024); IGB-Pressemitteilung vom 27.12.2024

Tipp: Nimm Druck raus: Wenn alle am selben Schilfgürtel stehen, such dir die Ecke, an der sonst keiner wirft.

3. Hecht Mindestmaß, Entnahmefenster, Höchstmaß: der Unterschied

Drei Begriffe, oft verwechselt:

  • Mindestmaß: Alles darunter muss zurück. Das gilt in den meisten Ländern, von 40 cm (Niedersachsen) bis 60 cm (Bremen). Ein landesrechtliches Höchstmaß gibt es dort nicht, auch ein Meterhecht ist also nicht automatisch geschützt. Gewässerordnung oder Hegeplan können aber Strengeres festlegen.
  • Höchstmaß: Alles darüber muss ebenfalls zurück. An der Küste von MV liegt es bei 90 cm.
  • Entnahmefenster: Mindest- und Höchstmaß zusammen. Mitnehmen darfst du nur, was dazwischen liegt: in Hamburg 45–75 cm, in Hessen 50–90 cm, an der Küste von MV 60–90 cm.

Richtig messen

Gemessen wird von der Kopfspitze bis zum Ende der Schwanzflosse. In Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg und Sachsen bei natürlich ausgebreiteter Schwanzflosse, in NRW, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Bremen bis zum Ende ihres längsten Teils. Heißt in der Praxis: Maßband statt Augenmaß. Beim Entnahmefenster entscheidet jeder Zentimeter, und Schätzen geht am Wasser erfahrungsgemäß gern daneben.

David (Angeln like a Boss) aus der Better-Fishing-Jury hält einen Hecht
David (Angeln like a Boss) aus unserer Jury mit einem Hecht.

Warum der größte Hecht zurück muss

Versprochen ist versprochen: Hier ist der Versuch aus Finnland. Er zeigt, warum ein Fenster genau die dicken Fische schützt, die ein reines Mindestmaß zur Entnahme freigibt.

Was die Forschung sagt

In Südfinnland wurden von 2006 bis 2013 vier kleine Waldseen (2,1 bis 13,8 ha) befischt. Zwei hatten ein Mindestmaß von 40 cm, zwei ein Entnahmefenster von 40 bis 64,9 cm. Entnommen wurde jeweils die Hälfte der geschätzten entnehmbaren Biomasse. Ergebnis: Mit reinem Mindestmaß verschwanden Hechte ab 65 cm in nur vier Jahren, mit Fenster blieben große Hechte in den Seen. Diese großen Hechte waren dort im Mittel 11,7 bis 13,5 Jahre alt. Einschränkung: nur vier kleine Seen, und auch mit Fenster können große Hechte abnehmen, wenn sie langsam wachsen und stark befischt werden.

Eine Modellstudie mit mehreren Angelfischarten, nicht nur dem Hecht, passt dazu: Fenster brachten im Modell durchweg mehr entnommene Fische und mehr kapitale Fische als Mindestmaße und erhielten Laicherbiomasse und eine natürlichere Altersstruktur. Die Autoren raten, reine Mindestmaße zu überdenken. Einschränkung: Das ist ein Rechenmodell, kein Freilandversuch.

Quelle: Tiainen, Olin, Lehtonen, Nyberg, Ruuhijärvi, Boreal Environment Research 22 (2017); Gwinn, Allen, Johnston, Brown, Todd, Arlinghaus, Fish and Fisheries 16(2) (2015)

Tipp: Ein Hecht ab 65 cm war im finnischen Versuch im Mittel 11,7 bis 13,5 Jahre alt und ist nicht schnell ersetzt. Setz große Hechte freiwillig auch dort zurück, wo kein Fenster gilt. Pflicht ist das nicht.

4. Warum der Hecht im Frühjahr geschont wird

Kurz: weil er dann laicht, im Flachwasser, am liebsten zwischen überfluteten oder abgestorbenen Pflanzen. Laut mehreren älteren Studien frisst er zur Laichzeit kaum. Und je größer das Weibchen, desto mehr Eier trägt es.

Zusammengetragen hat das eine Literaturübersicht der englischen Umweltbehörde (ohne Jahresangabe).

5. Darf ich in der Hecht-Schonzeit auf Barsch oder Zander angeln?

Februar, Sonne, Barsche an der Spundwand. Du willst nur kurz mit dem kleinen Gummifisch faulenzen, Hecht ist dir gerade egal. Ob das erlaubt ist, hängt vom Bundesland und deiner Gewässerordnung ab. Ausdrücklich streng sind:

  • Sachsen: Vom 1. Februar bis 30. April darf nicht gefischt werden „mit einem Köder, der zum Fang von Raubfischen geeignet ist“ (§ 4 Abs. 5 SächsFischVO). Das schließt den kleinen Gummifisch für Barsch ein. Ein Verstoß ist eine Ordnungswidrigkeit (§ 38 Nr. 6).
  • Bremen: In der Raubfischschonzeit vom 1. Februar bis 15. Mai ist jegliche Spinnfischerei verboten, ausdrücklich auch mit Blinkern und Twistern, dazu das Fischen mit Köderfisch oder Köderfischteilen (§ 4 Abs. 2).
  • Rheinland-Pfalz: Hier gibt es zusätzlich Frühjahrs- bzw. Winterschonzeiten für bestimmte Gewässer. Gewässerordnung prüfen.

Anderswo regeln das oft Pächter und Vereine. Bevor du im Februar mit Kunstköder losziehst: Erlaubnisschein und Gewässerordnung lesen.

Und wenn trotzdem ein Hecht einsteigt?

Dann geht er sofort und schonend zurück. Untermaßige oder in der Schonzeit gefangene Fische sind zurückzusetzen, etwa laut § 1 Abs. 4 LFischVO in Baden-Württemberg. Die Binnenfischereiverordnung von MV verlangt, den Fisch „unverzüglich und mit der gebotenen Sorgfalt“ zurückzusetzen (§ 6 Abs. 1).

6. Gewässerordnung, Pächter, Hegeplan: warum deine Angelkarte strenger sein kann

Die Tabelle zeigt das Landesrecht. Was an deinem Gewässer gilt, steht auf der Angelkarte und in der Gewässerordnung, und die kann strenger sein. Drei Beispiele:

  • Brandenburg: Hegepläne dürfen größere Mindestmaße und längere Schonzeiten festlegen (§ 1 BbgFischO). Die kurze Handangel-Schonzeit bis 31. März ist also kein Freifahrtschein.
  • MV, Binnengewässer: Das Land setzt keine Schonzeit für Hecht fest. Die regeln die Gewässerordnungen der Pächter und Vereine.
  • Berlin: Die Schonzeit vom 1. Januar bis 30. April ist ausdrücklich an die Handangel geknüpft. Wer angelt, darf also ab Neujahr nicht mehr gezielt mit der Handangel auf Hecht fischen.

Tipp: Fotografier die Gewässerordnung beim Kauf der Angelkarte ab. Dann hast du sie am Wasser dabei.

7. Die Schonzeit klug nutzen: Saisonstart vorbereiten

Die Wochen ohne Hecht sind Pflegezeit. Rostiger Drilling, angescheuerte Geflochtene: Am ersten Tag kostet so etwas genau den Fisch, auf den du monatelang gewartet hast. Unsere Liste:

  • Stahl- oder Titanvorfach prüfen: Knicke, verbogene Snaps oder Wirbel? Ersetzen.
  • Drillinge und Sprengringe auf Rost prüfen, angerostete direkt tauschen.
  • Haken schärfen oder wechseln.
  • Bremse einstellen und die Geflochtene auf raue Stellen absuchen.
  • Kescher auf Löcher prüfen.
  • Abhakmatte und Lösezange griffbereit einpacken.
  • Maßband dazu: messen statt schätzen.
  • Gewässerordnung für die kommende Saison lesen.

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8. Große Hechte schonend zurücksetzen

Wenn ein Hecht zurück soll, zählen die nächsten Sekunden.

  • Drill kurz halten.
  • Den Fisch nur kurz aus dem Wasser nehmen, am besten im Kescher abhaken.
  • Abhakmatte unterlegen, Hände vorher nass machen.
  • Mit der Lösezange zügig abhaken.
  • Für das Foto waagerecht stützen, nicht senkrecht am Kiemengriff hochhalten.

Wie kurz? Arlinghaus und Kollegen (2009) raten, Hechte möglichst nicht länger als 300 Sekunden (5 Minuten) aus dem Wasser zu nehmen – besser deutlich kürzer. In Sachsen-Anhalt dürfen Hechte beim Angeln übrigens gar nicht gehältert werden (§ 10 FischO LSA).

Was die Forschung sagt

Im Kleinen Döllnsee in Brandenburg (25 ha) wurden Hechte nach Fang und Zurücksetzen beobachtet. Sie schwammen danach weniger, vor allem wenn sie erneut gefangen wurden, und wuchsen weniger als nicht gefangene Artgenossen: 10,8 ± 10,5 mm Zuwachs gegenüber 19,3 ± 13,8 mm. Einschränkung: Freilandstudie in einem einzigen See, kein Versuch zur Laichzeit.

Quelle: Klefoth, Kobler, Arlinghaus, Knowledge and Management of Aquatic Ecosystems 403 (2011)

9. Häufige Fragen zu Schonzeit und Mindestmaß

Wann ist Schonzeit für Hecht?

Das hängt vom Bundesland ab: meist ab 1. oder 15. Februar bis 15. April, 30. April, 15. Mai oder 31. Mai. Berlin startet für die Handangel schon am 1. Januar, Brandenburg (Handangel) hat 1. Februar bis 31. März, an den Binnengewässern von MV gibt es keine landesrechtliche Schonzeit.

Wie groß muss ein Hecht sein? (Hecht Mindestmaß)

Je nach Land mindestens 40 bis 60 cm. Hamburg (45–75 cm), Hessen (50–90 cm) und die Küste von MV (60–90 cm) haben stattdessen ein Fenster, größere Hechte müssen dort zurück.

Darf man in der Schonzeit auf Hecht angeln, wenn man ihn zurücksetzt?

In der Regel nein. In Berlin und Brandenburg ist ausdrücklich schon verboten, den Fischen in der Schonzeit „nachzustellen, sie vorsätzlich zu fangen oder zu töten“. Was an deinem Gewässer gilt, regeln Landesrecht und Gewässerordnung; an den Binnengewässern von MV gibt es zum Beispiel keine Landesschonzeit für Hecht.

Darf ich in der Schonzeit mit Gummifisch auf Barsch angeln?

Das kommt auf das Land und die Gewässerordnung an. In Sachsen (1. Februar bis 30. April) und Bremen (1. Februar bis 15. Mai) ist es verboten, andernorts regeln es oft Pächter und Vereine.

Was tun, wenn in der Schonzeit ein Hecht beißt?

Sofort und schonend zurücksetzen. Das verlangen Landesverordnungen, etwa in Baden-Württemberg (§ 1 Abs. 4 LFischVO) und an den Binnengewässern von MV (§ 6 Abs. 1 BiFVO). Praktisch heißt das: nur kurz aus dem Wasser nehmen, mit der Lösezange zügig abhaken, zurück.

Wann beginnt die Hechtsaison?

Mit dem Ende der Schonzeit im Land: am 1. April in Brandenburg (Handangel), am 16. April in Niedersachsen, Hessen und an den Binnengewässern von Schleswig-Holstein, am 1. Mai in Bayern, Berlin, NRW, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie an den Küsten von Schleswig-Holstein und MV, am 16. Mai in Baden-Württemberg und Bremen, am 1. Juni in Hamburg, Rheinland-Pfalz und im Saarland.

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Wer hier schreibt

Hinter diesem Ratgeber steht das Better-Fishing-Team mit unserer Jury: Maxi (Angeln Maximal), Joshi (Joshinator), David (Angeln like a Boss), Victor (Ich geh‘ angeln), Felix (Freewater Felix) und Colin (Colin Catchup). Die sechs wählen die Köder für jede Box aus und stehen das ganze Jahr am Wasser. Für diesen Beitrag haben wir die amtlichen Rechtsquellen aller 16 Bundesländer sowie Freiland- und Modellstudien zum Hecht und eine Literaturübersicht der englischen Umweltbehörde ausgewertet.

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