Zander Schonzeit – klingt nach einem Datum, das man sich einmal merkt und fertig. Bis du ins Nachbarbundesland fährst und dort andere Tage, Maße und sogar Köderregeln gelten. Kennst du das? Du stehst im Frühjahr an der Kante, willst eigentlich nur ein paar Barsche mit dem Gummifisch ärgern – und fragst dich, ob du das hier überhaupt darfst.
Jetzt der Teil, der fast alle überrascht: In Hessen gibt es gar keine Zander-Schonzeit. In Berlin beginnt sie dagegen schon am Neujahrstag. Und beim Mindestmaß liegen zwischen dem großzügigsten und dem strengsten Land satte 15 cm.
Wir haben die Landesverordnungen an der Quelle nachgelesen (Stand 23.10.2026) – wo das nicht ging, steht es dabei. Dazu: die Köderregel, die in vier Ländern selbst Barschangler erwischt – und warum der Zander in vielen Ländern später dran ist als der Hecht.
Das Wichtigste in 30 Sekunden
- Die Zander-Schonzeit liegt je nach Land zwischen 1. Januar und 31. Mai (plus Winterschonzeit in Teilen von Rheinland-Pfalz), Mindestmaße zwischen 35 und 50 cm – alle Länder in der Tabelle.
- Hessen hat keine Zander-Schonzeit, aber ein Entnahmemaß ab 50 cm; auch die Binnenfischereiverordnung von Mecklenburg-Vorpommern nennt keine; Hamburg arbeitet mit einem Entnahmefenster von 45 bis 75 cm – die Ausreißer.
- In Bremen, Hamburg, Teilen von Rheinland-Pfalz und in Sachsen (1. Februar bis 30. April) gelten in der Schonzeit Köderverbote – auch beim Barschangeln.
- Zander laichen meist bei 10 bis 16 °C, das Männchen bewacht das Nest – deshalb liegt die Schonzeit im Frühjahr.
- Weibchen sind meist erst mit 40 bis 44 cm geschlechtsreif – was das fürs Mindestmaß heißt.
- Zander als Beifang in der Schonzeit: kurz drillen, im Wasser abhaken, nah am Fangplatz zurück – so geht’s.
1. Zander Schonzeit 2027: alle Bundesländer in einer Tabelle
Schonzeiten wiederholen sich jährlich – die Werte gelten also auch fürs Frühjahr 2027, solange die Länder nichts ändern. Stand: 23.10.2026, aus den Landesverordnungen.
Wichtig: Pächter, Vereine und Hegepläne dürfen strenger sein. Was in deiner Gewässerordnung oder auf dem Erlaubnisschein steht, gilt zusätzlich.
| Land | Schonzeit | Mindestmaß | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 1. April bis 15. Mai | 45 cm | Main: 1. Februar bis 30. April, 50 cm |
| Bayern | 15. Februar bis 30. April | 50 cm | gilt in den Flussgebieten Donau, Elbe, Rhein, Weser |
| Berlin | 1. Januar bis 31. Mai | 45 cm | Schonzeit für das Angeln mit der Handangel |
| Brandenburg | 1. April bis 31. Mai (Handangel) | 45 cm | Hegeplan darf verschärfen; lebende Köderfische verboten |
| Bremen | 1. Februar bis 15. Mai | 40 cm | Raubfischschonzeit: kein Spinnfischen, kein Köderfisch |
| Hamburg | 1. Februar bis 31. Mai | Entnahmefenster 45–75 cm | max. 2 Zander pro Tag; Köderverbote in der Schonzeit |
| Hessen | keine | Entnahme ab 50 cm | Behörde kann Ausnahmen zulassen |
| Mecklenburg-Vorpommern (Binnen) | keine Landesschonzeit | 45 cm | Gewässerordnung des Pächters/Verbands beachten |
| Mecklenburg-Vorpommern (Küste) | 23. April bis 22. Mai | 45 cm; Stettiner Haff, Peenestrom, Darßer Boddenkette: 40 cm | höchstens 3 Zander pro Angeltag |
| Niedersachsen (Binnen) | 15. März bis 30. April | 35 cm | Küste: eigene Küstenfischereiordnung |
| Nordrhein-Westfalen | siehe LFischVO NRW | siehe LFischVO NRW | Landesportal war bei Redaktionsschluss im Wartungsmodus – Werte dort nachlesen |
| Rheinland-Pfalz | 15. März bis 15. Mai; Lahn: 1. April bis 31. Mai | 45 cm | Gewässer nach § 18 (u. a. Rhein, Mosel, Lahn): 15.4.–31.5. keine Kunstköder außer Fliegen; übrige offene Gewässer: 15.10.–15.3. Fangverbot (§ 19) |
| Saarland | 15. Februar bis 31. Mai | 45 cm | – |
| Sachsen | 1. Februar bis 31. Mai | 50 cm | 1. Februar bis 30. April keine Köder, die für Raubfische geeignet sind |
| Sachsen-Anhalt | 15. Februar bis 31. Mai | 50 cm | – |
| Schleswig-Holstein (Binnen) | 15. März bis 15. Mai | 45 cm | – |
| Schleswig-Holstein (Küste) | 15. Februar bis 15. Mai, nur Elbe und Nebengewässer | 40 cm | – |
| Thüringen | 1. April bis 31. Mai | 45 cm | – |
Quellen (Stand 23.10.2026):
- Baden-Württemberg: § 1 LFischVO, gültig ab 04.02.2022
- Bayern: Anlage zur AVBayFiG Nr. 2.50, gültig ab 01.06.2025
- Berlin: Anlage 1 LFischO, gültig ab 21.11.2025
- Brandenburg: BbgFischO, Anlage zu § 2 Abs. 1, zuletzt geändert 24.08.2026
- Bremen: Bremische Binnenfischereiverordnung 2011, §§ 3, 4
- Hamburg: HmbFAnGDVO Anlage 1, Anlage 2 (gültig ab 08.06.2019), § 8 (gültig ab 12.02.2022)
- Hessen: § 2 HFischV, gültig ab 29.04.2023
- Mecklenburg-Vorpommern: BiFVO M-V § 4, § 5 (Stand: Änderung vom 27.01.2011); KüFVO M-V § 4, § 5, § 9 (gültig ab 29.09.2026)
- Niedersachsen: BiFischO §§ 3, 4
- Nordrhein-Westfalen: LFischVO vom 03.07.2026
- Rheinland-Pfalz: FischGDV § 17, § 18, § 19, § 20 (gültig ab 13.05.2021)
- Saarland: LFO 2020 § 2, § 4
- Sachsen: SächsFischVO, gültig ab 01.06.2022
- Sachsen-Anhalt: FischO LSA § 3, § 4
- Schleswig-Holstein: BiFVO Anlage 1, gültig ab 09.07.2021, KüFVO Anlage 1, gültig ab 01.01.2019
- Thüringen: ThürFischAVO vom 11.08.2020, zuletzt geändert 02.07.2024, Anlage
Bayern und Niedersachsen (Binnen) geben den Zander beide ab 1. Mai wieder frei – aber mit 50 gegen 35 cm. Die Zander Schonzeit in NRW regelt die Landesfischereiverordnung vom 03.07.2026 – das Landesportal war bei unserem Redaktionsschluss im Wartungsmodus, deshalb nennen wir hier keine ungeprüften Werte.
Du willst die nächste Saison nicht verpassen? Tipps und Aktionscodes gibt’s im Newsletter. Hier kostenlos eintragen
2. Die Ausreißer: Hessen, Berlin, Hamburg und 15 cm Unterschied
Hessen: keine Zander-Schonzeit
Die Hessische Fischereiverordnung (§ 2 HFischV, gültig seit 29.04.2023) nennt für den Zander keine Schonzeit. Es gilt nur ein Entnahmemaß ab 50 cm. Die Gewässerordnung deines Vereins kann trotzdem eine Schonzeit vorschreiben. Ähnlich in Mecklenburg-Vorpommern: Die Binnenfischereiverordnung nennt für den Zander keine Schonzeit, nur 45 cm Mindestmaß – an der Küste dagegen gilt eine vom 23. April bis 22. Mai.
Berlin: Schonzeit ab Neujahr
In Berlin beginnt die Zander-Schonzeit am 1. Januar und dauert bis 31. Mai, soweit dem Zander mit der Handangel nachgestellt wird. Das ist der früheste Beginn einer reinen Zander-Schonzeit – die allgemeine Winterschonzeit in Rheinland-Pfalz ab 15. Oktober ausgenommen.
35 gegen 50 cm
Niedersachsen (Binnen) lässt Zander ab 35 cm zu. Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Hessen verlangen 50 cm. Die meisten anderen Länder liegen bei 45 cm.
Hamburg: Fenster statt Mindestmaß
Hamburg arbeitet mit einem Entnahmefenster: Mitnehmen darfst du Zander zwischen 45 und 75 cm, höchstens zwei pro Tag. Dazu kommt eine Köderregel, die Barschangler kalt erwischt.
3. Kunstköderverbot: wo du nicht mal auf Barsch spinnen darfst
In vier Ländern regelt die Schonzeit auch, womit du überhaupt angeln darfst. Wer dort „nur auf Barsch“ mit Gummifisch, Spinner oder Blinker losgeht, ist schnell im Verbot.
- Bremen: In der Raubfischschonzeit vom 1. Februar bis 15. Mai sind Spinnfischen (auch mit Blinker und Twister) und das Fischen mit Köderfisch oder Köderfischteilen verboten (§ 4 Abs. 2).
- Hamburg: Während der Zanderschonzeit vom 1. Februar bis 31. Mai ist das Angeln mit toten Köderfischen, Fischfetzen und Kunstködern jeglicher Art verboten (§ 8 Abs. 2). Ausgenommen: Bille oberhalb des Bergedorfer Hallenbades, Alster oberhalb der Ohlsdorfer Schleuse und der unmittelbare Strömungsbereich des Elbe-Hauptstroms – nicht aber Hafenbecken, Kanäle und Buhnenfelder. Fliegenfischen bleibt erlaubt.
- Rheinland-Pfalz: In der Frühjahrsschonzeit vom 15. April bis 31. Mai gilt in bestimmten Gewässern, unter anderem Rhein, Mosel, Lahn, Nahe, Saar und Sieg: Die Handangel ist erlaubt, Spinner, Blinker und sonstige künstliche Köder sind aber verboten – künstliche Fliegen ausgenommen (§ 18).
- Sachsen: Vom 1. Februar bis 30. April darf nicht mit Ködern gefischt werden, die zum Fang von Raubfischen geeignet sind (§ 4 Abs. 5 SächsFischVO).
In Rheinland-Pfalz gilt für alle offenen Gewässer ohne Frühjahrsschonzeit zusätzlich laut § 19 eine Winterschonzeit vom 15. Oktober bis 15. März, in der jeglicher Fischfang verboten ist. Ob dein Gewässer dazu zählt, klären die Gewässerordnung oder die Fischereibehörde. In Brandenburg sind lebende Köderfische generell verboten.
Darf ich in der Zander-Schonzeit auf Barsch angeln?
Kommt aufs Land an. Wo nur die Zander-Schonzeit gilt, ja – jeder Zander gehört dann sofort schonend zurück, Details regeln Landesrecht und Gewässerordnung. In den vier Ländern oben gelten in den genannten Zeiträumen (in Rheinland-Pfalz nur in bestimmten Gewässern, in Hamburg mit wenigen Ausnahmestrecken) Köderverbote – egal, welchen Fisch du willst.
Tipp: Wer im Frühjahr gezielt auf Barsch geht, meidet mögliche Laichplätze der Zander (Checkliste in Kapitel 6). Passende Köder: Barsch-Köder.
4. Zander Laichzeit: warum er später geschont wird als der Hecht
Beim Hecht beginnt die Schonzeit in vielen Ländern früher, oft schon im Februar (alle Termine: Hecht Schonzeit: Alle 16 Länder). Der Zander ist in vielen Ländern später dran – wegen seiner Fortpflanzung.
Laut AVN-Faktencheck laicht der Zander je nach Breitengrad zwischen März und Juni, meist bei 10 bis 16 °C Wassertemperatur. In Deutschland liegt die Laichzeit überwiegend im April und Mai.
Zander Nest und Brutpflege
Das Männchen formt auf weichem Boden eine 4 bis 5 cm tiefe Mulde von 0,5 bis 1,0 m Durchmesser. Laichplätze liegen meist in 0,5 bis 3,0 m Tiefe, sandig oder kiesig, oft mit Pflanzen und Wurzeln. Nach dem Laichen bewacht das Männchen die Brut, bis die Jungfische schwimm- und fressfähig sind. Die Larven schlüpfen meist nach 5 bis 8 Tagen.
Während der Bewachung geht das Männchen nicht aktiv auf Beutefang. Eindringlinge vertreibt es dagegen: In einem Versuch griffen bewachende Zander eine Nesträuber-Attrappe immer wieder an – Zahlen im Kasten in Kapitel 6. Wird das bewachende Männchen gefangen, bleibt sein Gelege unbewacht, bis es zurück ist.
Was die Forschung sagt
Geschlechtsreif werden Zander in Deutschland meist nach 3 bis 4 Jahren – Männchen dann im Schnitt mit 30 bis 37 cm, Weibchen mit 40 bis 44 cm. Die Autoren empfehlen eine Schonzeit vom 15. März bis 31. Mai (mit lokalen Abweichungen), ein Mindestmaß von mindestens 45 cm und ein Entnahmefenster von etwa 45 bis 75 cm, um große Laicher zu schützen.
Einschränkung: Es handelt sich um eine Literaturauswertung eines Anglerverbands, keine eigene Feldstudie. Die Auswirkungen des Angelns auf laichende Zander sind laut den Autoren bisher nur lückenhaft untersucht.
Quelle: Emmrich, Höhne, Maday, Speckmann, Möllers: AVN Faktencheck – Fortpflanzungsbiologie des Zanders, Anglerverband Niedersachsen (2021)
5. Zander Mindestmaß: richtig messen und klug entnehmen
Das Zander Mindestmaß reicht in Deutschland von 35 bis 50 cm. Wie gemessen wird, ist in Baden-Württemberg ausdrücklich geregelt: von der Kopfspitze bis zum Ende der natürlich ausgebreiteten Schwanzflosse. Für andere Länder gilt: Schau in die Verordnung oder frag beim Verein nach.
Miss auf der nassen Abhakmatte und nimm den Fisch nur kurz aus dem Wasser. Nach einem harten Drill wächst jeder Zander im Kopf um ein paar Zentimeter – zählen tut nur das Maßband.
Warum 45 cm mehr sind als eine Zahl
Erinnere dich an die Längen bei Geschlechtsreife aus dem Kasten: Weibchen werden meist erst mit 40 bis 44 cm geschlechtsreif. Bei 35 oder 40 cm Mindestmaß kann ein Weibchen also entnommen werden, bevor es einmal gelaicht hat. Wer freiwillig mehr zurücksetzt, gibt mehr Weibchen die Chance, mindestens einmal zu laichen. Pflicht ist das nicht.
Entnahmefenster: wenn auch große Zander zurück müssen
Ein Entnahmefenster schützt beide Enden: kleine Fische, die noch nicht gelaicht haben, und große Laicher. Hamburg setzt das mit 45 bis 75 cm um, der AVN-Faktencheck empfiehlt etwa denselben Rahmen.
6. Zander in der Schonzeit am Haken: schonend zurücksetzen
Frühjahr, du fischst legal auf Barsch oder Hecht – und plötzlich hängt ein Zander. In der Schonzeit gehört er sofort zurück – und zwar so, dass er schnell wieder an sein Nest kommt.
Was die Forschung sagt
Eine im AVN-Faktencheck zitierte Masterarbeit (Höhne 2020, HU Berlin): Bewachende Zander attackierten eine Nesträuber-Attrappe bis zu 17-mal pro Minute. Gefangene und zurückgesetzte Männchen kehrten im Teichversuch mit 1,4 bis 2,1 Minuten pro Meter zum Nest zurück, bis zu 25 Minuten lang. An einem verlassenen Nest fraßen Rotauge und Brasse Eier.
In Ontario (Kanada) wurden 2004 81 Forellenbarsch- und 93 Schwarzbarsch-Männchen am Nest untersucht. Nach einem simulierten Turnier (1 Stunde Hälterung, 2 Minuten außerhalb des Wassers, Freilassung 100 m vom Nest) brauchten sie im Mittel etwa 50 bzw. 38 Minuten zurück – ein Vielfaches der übrigen Gruppen. Forellenbarsche gaben nach Brutentnahme, Turnier und wenn sie außerhalb des Wassers gehalten wurden, signifikant häufiger ihr Nest auf als ohne Angeln.
Einschränkung: Vieles im Faktencheck beruht auf Beobachtungen an Einzeltieren, und ob Nestverluste auf Bestandsebene ausgeglichen werden, ist nicht abschließend belegt. Ob kleine Kunstköder ein Risiko darstellen, ist nicht geklärt. Die Studie aus Kanada betrifft nordamerikanische Black-Bass-Arten (Forellen- und Schwarzbarsch), nicht Zander; die Übertragbarkeit ist nicht belegt.
Quelle: AVN Faktencheck Zander (2021); Hanson, Cooke, Suski, Philipp: Effects of different angling practices on post-release behaviour of nest-guarding male black bass, Fisheries Management and Ecology 14: 141–148 (2007)
Die AVN-Autoren empfehlen für gefangene Männchen einfache Schritte; die kanadischen Forscher raten in ihrer Diskussion zu Schonzeiten, Schutzgebieten und dazu, den Fisch nur kurz aus dem Wasser zu nehmen.
- Kurzer Drill: Bremse passend einstellen und den Zander zügig heranführen.
- Im Wasser abhaken: Den Fisch möglichst gar nicht herausheben, die Lösezange liegt griffbereit.
- Nah an der Fangstelle zurücksetzen, damit der Weg zum Nest kurz bleibt.
- Danach den Platz verlassen – ein zweiter Biss am selben Nest ist kein Erfolg.
- Mögliche Laichplätze meiden: flach, sandig-kiesig, mit Wurzeln oder Pflanzen in 0,5 bis 3 m Tiefe.
- Gewässerordnung und Erlaubnisschein vor dem Angeln checken, nicht danach.
Tipp: Wo Kunstköder erlaubt sind, angelst du abseits der Laichplätze auf Barsch – Montagen dazu in den Ratgebern zur Dropshot-Montage und zum Texas-Rig.
7. Vor der Schonzeit: jetzt die Saison ausreizen
Regeln-Chaos im Frühjahr heißt umgekehrt: Jetzt im Herbst zählt jeder Angeltag. Eine reine Zander-Schonzeit hat zwischen Juni und Dezember keines der geprüften Länder – die früheste beginnt am 1. Januar in Berlin. Ausnahme Rheinland-Pfalz: In allen offenen Gewässern ohne Frühjahrsschonzeit gilt vom 15. Oktober bis 15. März die Winterschonzeit mit Fangverbot, also gerade jetzt.
Damit du die Wochen bis zur Schonzeit nicht mit denselben alten Ködern verbringst: In der Better Zander Box stecken mindestens 70 € Warenwert pro Box – Gummifische, Jigs, Hardbaits und Zubehör je nach Saison. Die Auswahl trifft unsere Jury – und weil wir kein Hersteller sind, müssen wir kein eigenes Lager leeren.
Die Oktober-Ausgabe gibt es einmalig für 49,99 €, sofort lieferbar. Im Jahresabo kostet jede Box 44,99 €, Versand am 1. Juni, 1. Oktober und 1. Februar. Die Juni-Box kommt damit direkt nach dem Schonzeit-Ende in Berlin, Brandenburg, Hamburg, im Saarland, in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – dort endet die Zander-Schonzeit am 31. Mai.
Das Jahresabo läuft mindestens 12 Monate, also drei Boxen, danach ist es jederzeit kündbar. Flexibel, alle vier Monate kündbar: 47,99 € pro Box. Auflage begrenzt. Die Terminal Tackle Box für Zander ist im Bundle mit der ersten Box 5 € günstiger.
Aktion
Geschenk nach Wahl zum Jahresabo der Zander Box
Bestell die Better Zander Box im Jahresabo mit dem Code GESCHENK100 und such dir ein Geschenk aus: Select Polbrille, DAM Angeltasche oder eine Terminal Tackle Box (Zander, Hecht oder Barsch & Forelle) mit rund 40 € Warenwert.
Code einlösenEinmalig einlösbar, solange der Vorrat reicht. Gilt nur für das Jahresabo, nicht für das flexible Abo (alle vier Monate kündbar) und nicht für die einmalige Box.Passend dazu: Zander angeln im Oktober und Zander Köder: Kleiner fängt?.
8. Häufige Fragen zur Zander-Schonzeit
Wann ist Schonzeit für Zander?
Je nach Bundesland zwischen 1. Januar und 31. Mai; Hessen und die Binnengewässer von Mecklenburg-Vorpommern haben keine. In Rheinland-Pfalz gilt zusätzlich in Gewässern ohne Frühjahrsschonzeit vom 15. Oktober bis 15. März ein Fangverbot. Alle Daten: Tabelle oben (Stand 23.10.2026).
Wie groß muss ein Zander sein?
Zwischen 35 und 50 cm, abhängig vom Bundesland. Niedersachsen (Binnen) verlangt 35 cm, Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Hessen 50 cm, die meisten anderen Länder 45 cm.
Darf ich in der Zander-Schonzeit auf Barsch angeln?
Grundsätzlich ja, aber nicht überall mit Kunstködern. In Bremen, Hamburg, bestimmten Gewässern in Rheinland-Pfalz und in Sachsen gelten in der Schonzeit Köderverbote, die auch das Spinnfischen auf Barsch betreffen. Was an deinem Gewässer gilt, regeln Landesrecht und Gewässerordnung.
Wann laicht der Zander?
In Deutschland überwiegend im April und Mai, meist bei 10 bis 16 °C Wassertemperatur. Das Männchen bewacht danach das Nest.
Gibt es eine Barsch-Schonzeit?
Ob es eine Schonzeit oder ein Mindestmaß für den Barsch gibt, regelt das jeweilige Landesrecht und deine Gewässerordnung. In Hamburg gilt für den Flussbarsch zum Beispiel ein Entnahmefenster von 10 bis 35 cm ohne Tageslimit.
Warum hat Hessen keine Zander-Schonzeit?
Die Hessische Fischereiverordnung von 2023 nennt für den Zander keine Schonzeit, sondern nur ein Entnahmemaß ab 50 cm. Gründe dafür nennt die Verordnung nicht.
Mehr aus dem Ratgeber
